Wellnesshotels: Kurort

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Wellnesshotels in Kurorten liegen in Orten mit staatlich anerkannten natürlichen Heilmitteln wie Thermalwasser, Sole oder Moor, oft in der Nähe von Kurpark und Therme.

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Wellness im Kurort

Kurort ist in Deutschland eine amtliche Auszeichnung, die von den Bundesländern vergeben wird. Ein Ort muss dafür natürliche Heilmittel oder ein heilsames Klima nachweisen und die passende Ausstattung bieten, etwa einen Kurpark, Einrichtungen für Kuranwendungen und ärztliche Betreuung. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Der Zusatz „Bad“ im Ortsnamen ist in der Regel an eine solche Anerkennung gebunden.

Unter dem Oberbegriff stehen verschiedene Arten. Ein Heilbad verfügt über ein Heilmittel aus dem Boden, etwa Thermalwasser, Sole, Heilquellen zum Trinken oder Moor. Ein Seebad oder Seeheilbad liegt an der Küste und nutzt Meerwasser, Meeresluft und das Reizklima der See. Ein Kneippkurort richtet sich nach der Lehre des Pfarrers Sebastian Kneipp, die Wasseranwendungen wie Güsse und Wassertreten mit Bewegung, Heilpflanzen und einer ausgewogenen Lebensweise verbindet. Luftkurorte und heilklimatische Kurorte werden vor allem wegen der sauberen Luft und des günstigen Klimas anerkannt.

Bekannte Beispiele sind Baden-Baden mit seinen Thermen und dem Kurhaus, Bad Kissingen mit Wandelhalle und Kurgarten, Bad Reichenhall mit der Alpensole und Bad Wörishofen, wo Kneipp gewirkt hat. Für einen Wellnessurlaub bedeutet ein Kurort ein Umfeld, das ganz auf Erholung ausgerichtet ist. Zu Sauna und Pool im Hotel kommen Thermalbad, Kurpark, Kurkonzerte und Gradierwerke, an denen salzhaltige Luft eingeatmet wird. Viele Wellnesshotels in Kurorten bieten Anwendungen mit den örtlichen Heilmitteln an, etwa Moorpackungen oder Solebäder.

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