Wellnesshotels: Meer

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Wellnesshotels am Meer liegen an der Nordsee mit Wattenmeer und Inseln oder an der Ostsee mit Seebrücken, Steilküsten und weißer Bäderarchitektur.

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Wellness an Nord- und Ostsee

An der Nordsee bestimmen Ebbe und Flut den Tag. Vor der Küste von Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegt das Wattenmeer, das als Nationalpark geschützt ist und zum Weltnaturerbe gehört. Auf Sylt, Föhr und Amrum, auf den Ostfriesischen Inseln wie Norderney, Juist und Borkum oder in Orten wie St. Peter-Ording und Cuxhaven prägen Dünen, Deiche und Wind das Bild. Auf den Deichen grasen Schafe, dahinter liegen Marschland und kleine Fischerhäfen. Bei Niedrigwasser geht es mit Wattführern hinaus auf den Meeresboden.

Die Ostsee ist ruhiger, Ebbe und Flut spielen dort kaum eine Rolle. Auf Usedom mit den Kaiserbädern und auf Rügen in Orten wie Binz und Sellin stehen weiße Villen der Bäderarchitektur an der Promenade, und Seebrücken führen weit hinaus aufs Wasser. Rügen ist außerdem für die Kreidefelsen seiner Steilküste bekannt. Weiter westlich liegen Warnemünde, Kühlungsborn und Heiligendamm in Mecklenburg, in Schleswig-Holstein Travemünde, Timmendorfer Strand und die Ostseebäder an der Lübecker Bucht.

Für einen Wellnessurlaub am Meer spielt das Reizklima eine große Rolle. Salzhaltige Luft, Wind und wechselnde Temperaturen gelten als wohltuend für Atemwege und Haut, und viele Küstenorte sind als Seeheilbad anerkannt. Lange Spaziergänge am Wasser gehören zum Tagesablauf, auch bei rauem Wetter im Herbst und Winter. Danach wärmen Sauna und Pool wieder auf. Häufig bieten Spa-Bereiche Anwendungen mit Meerwasser, Algen oder Schlick an, die unter dem Begriff Thalasso bekannt sind.

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